Johannes selbst hat eine TPI-Ausbildung (Titleist Performance Institute) absolviert und verfügt über ein umfassendes Wissen über den Körper und seine Beziehung zum Golfschwung.
„Ich sehe mich jedoch als Architekt des Golfschwungs und nicht als Körperarchitekt. Deshalb stehe ich auch mit Experten in Kontakt, zu denen ich gerne Leistungssportler oder solche, die es mit dem Golfsport wirklich ernst meinen, schicke.“
Johannes arbeitet seit 12 bis 13 Jahren als Golftrainer. Aus Erfahrung weiß er, dass viele Golfer oft zurückschrecken, wenn sie das Wort Konditionstraining hören. Es geht also vor allem darum, „die Hemmschwelle zu senken“. Das gilt auch für das Wintertraining.
„Wir Trainer müssen Trainingsformen finden, die zu unseren Schülern passen und sie motivieren, das Training durchzuziehen“.
„Wenn man bereit ist, in eine Golfausrüstung zu investieren, sollte man auch bereit sein, in sein Golfspiel zu investieren. Dabei geht es nicht unbedingt um körperliches Training, sondern um einen guten Umgang mit dem eigenen Körper“, so der Experte:
„Der Winter ist eine gute Zeit, um seinen Trainer zu fragen, was man tun kann, um in der nächsten Saison besser zu sein. Das ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Grundlagen für ein gutes Golfspiel zu legen, und man kann mit kleinen Mitteln sehr viel erreichen.
Was ist dein bester und einfachster Tipp für das Wintertraining?
„Trainiere Deine Beweglichkeit! Mache Seitwärtsbeugen, Rückwärtsbeugen, Vorwärtsbeugen und trainiere die Trennung des Oberkörpers vom Unterkörper.“
„Das beste Werkzeug eines Golfers sind die Alignment Sticks. Und wenn Du sie nicht hast, dann hast Du 14 Schläger in Deiner Tasche, die Du fast genauso benutzen kannst. Mit ihnen kannst Du lernen, Deinen Körper auf die richtige Weise zu bewegen“.
„Denke daran, dass ein guter Schwung nicht unbedingt lang sein muss, sondern leicht zu wiederholen ist.“
„Habe den Mut, Dich selbst herauszufordern! Wenn Du diese Übungen zweimal pro Woche machst, verspreche ich Dir, dass Du beweglicher wirst und sowohl weiter als auch gerader schlägst“.