Ausrüstungs-Insights aus Augusta

The Masters ist eines der absoluten Highlights des Jahres. Das gilt auch für uns Ausrüstungs-Fans.
Hier sind vier Ausrüstungs-Insights aus Augusta.

Hochgeloftete Metalwoods weiterhin angesagt

Wir sehen mehrere Spieler, die Augusta National mit hochgelofteten Hölzern angehen. Tommy Fleetwood spielt ein Holz 9, und Hölzer 7 sind vielfach im Einsatz. Was die Spieler auf diesem Parkkurs erreichen wollen, ist ein Schlag, der weit fliegt und schnell stoppt. Mit hohem Abflug- und Landewinkel wird dieser Schlägertyp sowohl vom Tee zur Platzierung als auch für Schläge ins Grün zu einem wichtigen Werkzeug, wo ein Hybrid oder langes Eisen leicht über die harten und schnellen Grüns hinausrollt.

Mini-Driver für spezifische Schläge

Auch auf der Tour hat die Nutzung von Mini-Drivern deutlich zugenommen, und Augusta ist ein Platz, auf dem dieser Schläger besonders nützlich ist. Der große Vorteil des Mini-Drivers ist, dass sich der Ball damit relativ leicht drawen lässt. Das ist auf Augusta entscheidend, weil viele Bahnen einen seitlichen Ballflug vom Tee erfordern. Justin Rose hat einen Mini-Driver im Bag, speziell für den zweiten Schlag auf Loch 8. Der Abschlag auf Loch 10 ist ein weiteres Beispiel, bei dem viele gerne den Mini-Driver einsetzen – ebenso wie auf Loch 13.

Bounce ist dein Freund

Statistisch ist belegt, dass das kurze Spiel auf Augusta entscheidender ist als auf jedem anderen Platz, den die Profis im Laufe des Jahres spielen, und man könnte meinen, dass die Spieler weniger Bounce bevorzugen, um auf den extrem kurz geschnittenen Flächen leichter an den Ball zu kommen. Doch das ist nicht der Fall. Das Gras ist oft entgegen der Spielrichtung gemäht, was dazu führt, dass der Schläger leicht im Boden hängen bleibt. Deshalb haben viele Spieler – entgegen der Erwartung – mehr Bounce gewählt, damit der Schläger leichter über den Untergrund gleitet. Das bringt den Ball besser auf die Schlagfläche und erzeugt mehr Spin in den Schlägen.

Es gilt, die Einstellungen im Blick zu behalten

Jeder Spieler hat die Einstellungen seiner Schläger angepasst, um die Leistung zu maximieren. Dennoch ist es wichtig, zu überprüfen, dass alles korrekt eingestellt ist. Vor der ersten Runde der The Masters hat Brooks Koepka das nicht getan. Er spielt seinen Driver normalerweise in der Einstellung A1, also Standard, stellte jedoch während der Runde fest, dass der Driver auf B1 stand, was mehr Rechtsspin im Ballflug verursacht. Koepka änderte die Einstellung nach der ersten Runde, und sein Spiel wurde sofort besser.