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Das Schreckensloch, das Bälle verschlingt – Warum die Profis auf Sawgrass zittern
Wusstest du? Loch 17 auf TPC Sawgrass ist nur 120 Meter lang – aber es ist der effektivste Ballfresser der Golfwelt. Während die Profis bei …
Der längste Spieler in der Gruppe zu werden, ist leichter gesagt als getan. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es oft professionelle und individuelle Betreuung.
Mein Name ist Niklas Eriksson, ich bin Golftrainer im A6 Golfklubb in Jönköping, und hier teile ich meine besten Tipps auf der Suche nach zusätzlichen Metern.
Ein häufiger Fehler, den ich beobachte, ist, dass Golfer versuchen, ihre Schwunggeschwindigkeit zu erhöhen, bevor die Technik dieser Geschwindigkeit gewachsen ist.
Das Ergebnis? Ungenauere Schläge – und oft weniger Bälle im Bag. Deshalb ist es wichtig, die Dinge in der richtigen Reihenfolge anzugehen.
Bevor du mehr Geschwindigkeit hinzufügst, brauchst du:
Fehlt einer dieser Punkte, kann es sinnvoll sein, einen Winter darauf zu verwenden, die Bewegung zu festigen – und sich erst im darauffolgenden Winter vollständig auf Geschwindigkeit und Kraft zu konzentrieren.
Falsche Vorstellungen und eingefahrene Bewegungsmuster können die Entwicklung ausbremsen. Ein Beispiel, das ich häufig sehe, sind Golferinnen oder Golfer, die alles daransetzen, ein Schließen der Schlagfläche zu verhindern – was sowohl Richtung als auch Schlaglänge negativ beeinflusst.
Diese Fehler beruhen oft auf Missverständnissen darüber, wie der Golfschwung tatsächlich funktioniert, und werden mit der Zeit unbewusst.
Für viele besteht der Weg zu längeren Schlägen daher eher darin, die Angst vor Fehlschlägen loszulassen, als einfach nur härter zu schlagen.
Ich habe selbst intensiv daran gearbeitet, meine Schlaglängen zu verbessern. Nach einer Golfreise hatte ich das Gefühl, so kurze Drives zu schlagen, dass Golfspielen keinen Spaß mehr machte. Ich musste etwas verändern.
Ich startete ein Projekt – eine Jagd nach Länge – das mit einem körperlichen Neustart begann.
Mit Unterstützung eines professionellen Athletiktrainers begann ich, das Krafttraining ernst zu nehmen, und konnte seitdem meine Schwunggeschwindigkeit um 25 mph steigern. In diesen Monaten bin ich mit dem Driver von 105 auf 129 mph gekommen, was es mir ermöglicht, auf dem Platz konstant mit etwa 120 mph zu spielen. Vereinfacht gesagt schlage ich rund 40 Meter weiter als zuvor.
Rückblickend würde ich sagen, dass etwa 80 Prozent der Geschwindigkeitssteigerung aus einer verbesserten körperlichen Stärke resultierten.
Spezielle Golfübungen im Fitnessstudio sind in erster Linie der Weltelite vorbehalten. Sie können zwar hilfreich sein, dienen aber vor allem dazu, die letzten Prozent herauszuholen – die Spitze der Pyramide.
Für die meisten Golfer ist es deutlich sinnvoller, mit grundlegenden Bewegungen zu beginnen, um eine stabile Basis aufzubauen.
Konzentriere dich auf:
Der Prozess ist derselbe wie im Schwung:
Lerne zunächst die Bewegungen – und steigere dann schrittweise die Belastung. Stelle sicher, dass du über eine solide Basis verfügst (Rumpfstabilität und Trainingserfahrung), bevor du dich an anspruchsvollere Trainingsformen wagst. Möglicherweise lohnt es sich, in ein paar Stunden mit einem Athletiktrainer zu investieren, um eine saubere Einführung in die Übungen und ein passendes Trainingsprogramm zu erhalten.
Und nein – durch Krafttraining wirst du weder steif noch langsamer. Im Gegenteil: Studien zeigen, dass Krafttraining dich schneller und explosiver macht.
Für viele ist Golf die Motivation fürs Training. Doch der Gewinn geht weit über längere Schläge und ein niedrigeres Handicap hinaus.
Du wirst stärker, fühlst dich fitter, schläfst besser – und vielleicht findet dein Partner sogar, dass du besser aussiehst.
Das sind die Dinge, die langfristige Motivation schaffen. Und am Ende: Zufriedenheit.
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