In den letzten Jahren mussten viele sonnenhungrige Golfer zwangsläufig zu Hause bleiben. Doch in dem Maße, wie verschiedene Restriktionen auf der ganzen Welt wegfielen, können wir uns wieder zum Golfen im Ausland auf den Weg
machen.
Trotz Strom- und Gasmangel und einer angespannten wirtschaftlichen Situation in ganz Europa zeigen die Zahlen, dass die Reiselust groß ist. Die Anzahl der Golfer ist während der Pandemie ebenfalls gestiegen, was bedeutet, dass es noch mehr Golfenthusiasten als früher gibt, die ihren Ball in südlichen Gefilden abschlagen möchten.
Mehrere Reiseveranstalter sehen 2023 einen Anstieg bei gebuchten Pro- und Clubreisen von über 20 Prozent im Vergleich zu 2022. Diese Gruppen wünschen sich schöne Trainingsmöglichkeiten und die Nähe zur Range, sodass sie bestens vorbereitet sind, wenn sie vor Saisonbeginn nach Hause zurückkehren. Unter diesen Golfern sind Reiseziele wie das griechische Costa Navarino und der Solheim Cup-Platz, die Finca Cortesin in Spanien, nach wie vor angesagt.
Die guten Flugverbindungen nach Spanien und Portugal sorgen ebenfalls dafür, dass diese Länder ihre führende Position behalten, wenn es um den Golftourismus geht.
Laut Golfspielern ist es wichtig, dass die Reise zu einer Destination geht, die den Zweck fördert. Eine Frühjahrsreise, bei der der Fokus darauf liegt, die Saison auf beste Weise zu beginnen, macht man gern in ein Resort, in dem das Training direkt vor der Tür stattfindet, während eine Herbstreise den Fokus meist stärker auf Spielstrategien und abwechslungsreiches Golfen hat. Hier wählt man häufiger eine zentrale Unterkunft, die gerade hierfür mehr Möglichkeiten bietet.