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Stahl oder Grafit bei den Eisen

Wenn Du mit 14 Schlägern in Deinem Bag spielst, dann haben vermutlich mindestens vier der Schläger einen Grafitschaft. Driver, Fairwayhölzer und Hybridschläger werden heutzutage normalerweise mit Grafitschaft verkauft, und die meisten Golfer würden wohl nie auf die Idee kommen, diese gegen Stahlschäfte auszutauschen. Auch Utility-Eisen, oder Driving Irons wie man sie auch nennt, werden standardmäßig mit Grafitschaft geliefert, um sie für eine größere Kategorie von Golfern spielbarer zu machen. Anders sieht es bei unseren Eisensätzen aus. Hier herrscht eine gleichmäßigere Verteilung zwischen Stahl- und Grafitschäften, auch wenn Grafitschäfte häufig etwas mehr kosten und die meisten Damen einen Grafitschaft wählen. Doch worin besteht eigentlich der Unterschied, auf welche Schäfte soll man bei seinen Eisen setzen? Wir wollen hier herausfinden, ob ein Grafitschaft bei Eisenschlägern etwas für Dich sein kann!

Geringeres Gewicht, höhere Geschwindigkeit
Einer der großen Vorteile des Verbundwerkstoffs, aus dem ein Grafitschaft heutzutage besteht, ist das geringe Gewicht. Die Entwicklung des Grafitschafts ist so weit fortgeschritten, dass die Schäfte so hergestellt werden können, dass sie ebenso steif und stabil wie Stahlschäfte sind. Der Vorteil eines leichten Schafts besteht darin, dass weniger Energie erforderlich ist, um den Schläger schnell zu schwingen. Eine höhere Schlägergeschwindigkeit bedeutet auch, dass die Golfschläge potenziell weiter gehen und dass es einfacher werden kann, den Ball in die Luft zu bekommen, was seinerseits dazu führt, dass der Ball leichter auf dem Grün stoppt.

​Ein weiterer Vorteil, ist die Fähigkeit, Vibrationen im Treffmoment zu dämpfen. Golfer, die Probleme mit Rücken- oder Gelenkverletzungen haben, haben meistens das Gefühl, dass Grafitschäfte beim Schwingen schonender für den Körper sind. Für sie ist der Grafitschaft eine Voraussetzung, um möglichst schmerzfrei 18 Löcher spielen zu können. Wenn Du nach einer Golfrunde also etwas in Handgelenken, Rücken oder Armen spürst, dann kann der Grafitschaft etwas für Dich sein.

Sollten nicht alle mit Grafitschäften spielen?
In dem Maß, wie sich der Grafitschaft immer weiterentwickelt hat, ist es klar, dass mehr Golfer, und sogar Tourspieler, zu Grafit in ihren Eisen übergehen. Heutzutage gibt es sogar schon Grafitschäfte, in deren Konstruktion Stahlfasern eingewoben sind, so dass sie eine Art Hybrid zwischen Stahl- und Grafitschaft sind. Die Idee dahinter ist, dass die positiven Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien einander ergänzen und damit mehr Kategorien von Golfern ansprechen. 
​Doch nicht alle schätzen die Eigenschaften des Grafitschafts Man erhält eventuell weniger Respons und Feedback, und hat manchmal eine schlechtere Kontrolle – also Eigenschaften, auf die sich gute Spieler sehr stark verlassen und bei denen sie einfach keine Kompromisse eingehen wollen. Das geringere Gewicht des Grafitschafts kann auch Einfluss haben auf Faktoren wie das Timing und die Fähigkeit, die Position des Schlägerkopfes beim Schwingen zu spüren – insbesondere, wenn der betreffende Spieler in seinem Schwung über mehr als ausreichende Geschwindigkeitsressourcen verfügt. Wenn ein Spieler also ein besonders hohes Tempo in seinem Schwung hat, sind die Eigenschaften des Stahlschafts – höheres Gewicht und ein schwereres Gefühl – beides wichtige Faktoren für ein gutes Gefühl.

​Auch die Entwicklung von Stahlschäften geht immer weiter, und heutzutage können viele Schafthersteller unglaublich leichte Stahlschäfte für Spieler fertigen, die das Gefühl von Stahl schätzen, aber aus unterschiedlichen Gründen keine allzu schweren Schäfte mögen – Faktoren wie Tempo und Schwunggeschwindigkeit spielen auch hier oft eine Rolle.

Testen und bewerten mit Deinem Pro
Wenn wir Deine Neugier geweckt haben oder Du selbst noch nie die Möglichkeit hattest, zu testen, was die unterschiedlichen Schäfte für Dein Golfspiel bedeuten können, dann ist ein persönlicher Test wirklich zu empfehlen! Frage Deinen Golfstore-Pro, welche Arten von Schäften Du testen kannst. Oder buche einen Termin für einen der Demotage unserer Schlägerlieferanten, wenn sie das nächste Mal einen Golfclub in Deiner Nähe besuchen. Mit der richtigen Ausrüstung wird das Spiel leichter und macht mehr Spaß. Und diese Regel gilt, egal ob Du den Schläger wie ein Tour-Profi oder wie ein Anfänger schwingst. Viel Erfolg!

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