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Das wichtige kurze Spiel

NATÜRLICH ist es ein fantastisches Gefühl, mit dem Driver auf den Ball zu schlagen und ihn weit über das Fairway fliegen zu sehen. Es ist ein herrliches und schwer zu übertreffendes Gefühl, von dem die meisten von uns träumen. Doch der Schlüssel zu niedrigen Scores ist meist das kurze Spiel, also Schläge von 80 Metern oder darunter bis zum Loch zu beherrschen.

„Gerade rund um das Grün können wir viele wichtige Schläge einsparen.Ein gutes kurzes Spiel kann fast jeden Score retten, und meiner Ansicht nach wird dieser Teil des Spiels zu wenig trainiert“, sagt Gary Locke vom GC Schultenhof-Peckeloh.

Gemeinsam mit Gary Locke helfen wir Ihnen, drei unverzichtbare Schläge für Ihr kurzes Spiel zu beherrschen. Außerdem sehen wir uns die Ausrüstung und ein paar gute Tipps näher an, die Ihnen helfen können, Ihren Traum-Score zu erreichen. Machen Sie mit!

Gemeinsam mit Gary Locke haben wir drei Kurzspiel-Techniken aufgelistet, die Sie beherrschen sollten.
Wenn Sie das tun, werden Sie Ihre Runde mit größter Wahrscheinlichkeit noch mehr genießen.

3 wichtige Schläge rund ums Grün

 

  • CHIP AND RUN

Ein flacher Schlag, bei dem der Ball den Konturen des Platzes folgt und nur eine kurze Zeit in der Luft ist. Wird vor allem auf Linksplätzen regelmäßig eingesetzt. Der Schlag an sich ist der fehlertoleranteste Schlag im kurzen Spiel. Mit einer so kleinen Bewegung kostet ein Fehlschlag nicht so viel, im Unterschied zu einem schlechten Lobschlag, bei dem eine erheblich größere Bewegung vonnöten ist.

Die richtige Schlägerwahl ist das A und O.
Viele Anfänger werden bestimmt mit einem Sandwedge oder einem Pitchingwedge chippen wollen. Nehmen Sie stattdessen ein 7er, 8er oder 9er Eisen, je nach Position und Abstand zum Loch. Legen Sie den Fokus auf den Treffmoment – wenn Sie den Ball nicht konstant treffen, ist es schwer, ein Gefühl dafür zu bekommen, ob Sie härter oder weicher schlagen müssen. Der ‚Chip and run‘ lässt sich auch auf Wald- und Parklandplätzen einsetzen – wenn der Untergrund es zulässt. Es gilt, den Ball auf einer so ebenen und gleichmäßigen Fläche wie möglich, gerne kurz geschnitten, landen zu lassen, um entscheiden zu können, welchen Weg der Ball einschlägt. Testen Sie es erst auf der Übungsanlage, um zu sehen, wie sich der Ball verhält und wie weit er rollt.

So lernen Sie, den Schlag richtig auszuführen:
Beachten Sie die Platzierung des Balls! Bei diesem Schlag muss der Ball direkt unter der Körpermitte liegen, das heißt mittig vor dem Brustbein. Stehen Sie etwas enger als normal. 

Da die Bewegung sehr kurz ist, ist die Balance nicht so wichtig wie bei einem vollen Schlag. Der Schaft ist eine Spur nach vorne geneigt, um zu einem sauberen Treffer zu kommen, wobei die Hände während des Schlags passiv, aber nicht steif bleiben.

Achten Sie darauf, dass Sie während des Treffens den Druck wirklich auf den vorderen Fuß bekommen.

  • Pitchschlag

Ein kurzer Golfschlag, normalerweise rund 30–50 Meter. Sofern Sie keinen flachen Schlag schlagen können, müssen Sie den Pitchschlag beherrschen. Vielleicht haben Sie dickes Gras, einen Bunker oder einen Hügel oder einfach nur unebenen Untergrund zwischen sich und dem Grün.

Vielen fällt ein voller Schlag leichter als ein nicht voller Schlag. Das Gefühl, wie man es schafft, dass der Ball kürzer fliegt, ist nicht immer natürlich vorhanden. Beginnen Sie damit, einen guten und einigermaßen konstanten Treffmoment mit Ihren Wedges mit einem beinahe vollen Schlag zu machen. Begeben Sie sich dann sukzessive näher zur Fahne, sagen wir mit 10 Metern Abstand. Ein Wedgeschlag benötigt Beschleunigung durch das Treffen. Viele machen den üblichen Fehler, einen vollen Rückschwung zu machen und im Augenblick des Treffens eine „Vollbremsung“ hinzulegen. Verkürzen Sie stattdessen den Rückschwung und trauen Sie sich, durch den Schlag zu schwingen. Dabei die Grundlagen nicht vergessen: Ballplatzierung, Aufstellung und Zielen sind enorm wichtig.

„Ein Wedgeschlag benötigt Beschleunigung durch das Treffen“

So lernen Sie, DEN SCHLAG RICHTIG AUSZUFÜHREN
Aufstellung und Ballplatzierung ähnlich wie beim ‚Chip and run´-Schlag, jedoch bei diesem Schlag mit etwas breiterem Stand. Eine längere Schwungbewegung, jedoch mit Schaftneigung beim Treffen. Die Sohle muss nach unten und am Boden aufprallen. Wenn Sie es richtig machen, sollte der Ball einen feinen Bogen beschreiben und beim zweiten oder dritten Aufprall stoppen oder abbremsen. Lassen Sie Handgelenke und Knöchel während des Treffens aktiv arbeiten.

 

  • Der Flopschlag

Ein fortgeschrittener Golfschlag, bei dem der Ball steil startet und kurz fliegt, nur ein paar Meter. Flopschläge werden häufig von guten Spielern rund um das Grün verwendet, um den Ball schnell zum Abstoppen zu bringen. Bei nur wenigen Löchern und Positionen müssen Sie diesen Schlag schlagen können, gleichzeitig ist es aber ein sehr schöner – und nützlicher – Schlag, wenn Sie ihn gut beherrschen.

Der Ball muss gut liegen, und Ihr Schläger muss den richtigen Bounce für genau den Untergrund haben, um Ihre Aussichten auf einen erfolgreichen Schlag zu optimieren. Wichtig sind ein sauberer Treffer und den Schlag wirklich durchzuziehen.

So lernen Sie, den Schlag richtig auszuführen:
Verwenden Sie Ihren Sandwedge oder Lobwedge. Ballplatzierung in der Mitte des Körpers oder direkt davor. Den Schläger öffnen, um den Loft zu erhöhen, genau wie bei einem Bunkerschlag. Achten Sie darauf, den Schläger durchs Gras gleiten zu lassen, und trauen Sie sich, mit Tempo zu schlagen und durchzuschwingen.

 

Für einen gelungenen Flopschlag müssen Sie den Bounce des Schlägers exponieren. Stellen Sie sich das Blatt des Schlägers wie ein Tablett vor, auf dem Sie während des gesamten Schlags ein Glas auf dem Schläger balancieren.

„Trauen Sie sich, mit Tempo zu schlagen und durchzuschwingen“

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