Tipps vom Pro – Unsere Experten zu Ihren Diensten

Ihr Golfstore-Pro ist ein gut ausgebildeter PGA-Pro, der außerdem eine umfassende Fortbildung bei Golfstore absolviert hat. Das bedeutet, dass Sie immer eine professionelle Anleitung in Bezug auf alle Dinge für Ihr Golfspiel bekommen: Ausrüstung, Custom Fitting, Lektionen, Training, Ratschläge und Tipps. Damit Sie so viel wie möglich von Ihrem Golfspiel haben.

Golfstore–Pros Antwortet: Häufige Fragen und Antworten.


Wie alle wissen, sind Golfschläger nicht identisch. Sie können sich vom Aussehen her ähneln und ähnliche Eigenschaften haben. Doch ein Schläger, der bei Ihrem Kumpel funktioniert, ist für Sie vielleicht nicht der richtige. Viele Faktoren entscheiden, welchen Golfschläger Sie wählen müssen. Zum einen müssen sie zu Ihren physischen Voraussetzungen in Bezug auf Länge, Loft, Lie und Schaft passen. Ein Custom Fitting ist daher die einzige Methode, um Schläger zu finden, die sich genau für Ihre Voraussetzungen eignen. Dabei wird unter anderem Ihre Schwung- geschwindigkeit gemessen, da diese Flex und Gewicht des Schafts beeinflusst. Und man kann dabei auch feststellen, ob Sie bei den Eisen einen Stahl- oder Graphitschaft benötigen. Die Schläger, die bei Ihrem Kumpel gut funktionieren, müssen für Sie nicht die richtigen sein. Probieren Sie mehrere Alternativen aus, ehe Sie sich entscheiden, und tun sie das gern mit Ihrem Pro. Er kann Sie richtig beraten.

»Spiel verbessernde« Schläger sind die gängigste Kategorie im Shop. Sie sind so gestaltet, dass die Auswirkungen eines schlechten Treffers verringert werden. Üblicherweise haben Eisenschläger dieser Kategorie einen größeren Schlägerkopf, eine breitere Topline und Sohle, und das Gewicht wurde im Kopf nach unten verlagert, damit sich der Ball leichter und steiler in die Luft erhebt.

Ein Utility-Schläger, der auch Driving Iron genannt wird, ist eine gute Wahl vom Tee, wenn Sie ein langes Eisen auf langen Kurzbahnen und kurzen, schmalen Par 4-Löchern schlagen möchten. Er ist ein ausgezeichneter Schläger für Spieler mit etwas höherer Schwunggeschwindigkeit, ist aber nicht so fehlertolerant wie ein Hybridschläger. Er ist aber leichter zu spielen als ein 3er Eisen. Dank der breiten Sohle, funktioniert ein Utility-Schläger auch ausgezeichnet vom Fairway und Rough. 

Mit einem Hybridschläger müssen Sie etwas steiler schwingen und den Ball in der Standposition mittig platzieren. Viele machen den Fehler, den Ball in der Standposition viel zu weit vorne zu platzieren. Wenn meine Schüler mit Hybrid-schlägern schlagen, empfehle ich Ihnen, den Schlag wie einen Eisenschlag auszuführen. Mit einem Fairwaywood muss der Schwung eher fegend und flach sein. Vermeiden Sie es, den Ball zu steil von oben zu schlagen. Ein Trick ist, den Ball in der Stand-position weiter vorne hinzulegen – so können Sie leichter „nach oben“ zum Ball schlagen.

Ein niedriger Bounce (0–10°) ist ideal für Schläge von dichten Flächen und harten Bahnen. Dank der schmalen Sohlenbreite landet die Vorderkante des Blatts näher am Boden, was einen saubereren Ballkontakt ergibt. Wenn Sie einen Wedge mit geringem Bounce in einem Bunker verwenden, gräbt er sich leichter in den Sand. Ein Standardbounce (10–16°) ist gut für den Allround-Einsatz. Diese Wedges sind üblicherweise vielseitiger, um in verschiedenen Positionen verwendet werden zu können, sie können beispielsweise verdreht werden, um die Schlägerfläche für höhere Schläge zu öffnen. Ein hoher Bounce (16–18°) eignet sich für weiche Flächen (schwererer Kies und Sand). Die Kombination aus einem breiteren Flansch und einer flacheren hinteren Kante hindert den Schläger daran, sich in den Untergrund zu graben, wodurch er auf der Unterlage gleitet. Verwendet man einen Wedge mit hohem Bounce auf einem härteren Untergrund steigt das Risiko eines getoppten Schlags.

Das kommt auf mehrere Dinge wie Geschlecht, Alter, Physis und Talent an. Wichtig ist nicht, wie weit man schlägt, sondern dass man jedes Mal gleich weit schlägt und dass man die eigenen Weiten mit den verschiedenen Schlägern kennt. Wenn Sie wissen, wie weit Sie mit Ihrem 7er Eisen üblicherweise schlagen, kann dies auf dem Platz von Bedeutung sein. Ob Sie einen Wedge oder ein 7er Eisen verwenden, um 100 Meter zu schlagen, spielt hingegen eine geringere Rolle, auch wenn wir aus jedem Schläger natürlich so viel wie möglich herausholen möchten. Außerdem ist es wichtiger, gerade als weit zu schlagen. Ein Spieler, der gerade aber kurz schlägt, wird ein besseres Ergebnis erzielen. Natürlich gibt es ungefähre Durchschnittsweiten. Sie sehen etwa wie folgt aus:

Schläger Mann Frau
Driver 180–230 m 135–180 m
Holz 3 160–210 m 110–160 m
Holz 5 155–190 m 95–155 m
Eisen 3 145–180 m 90–145 m
Eisen 4 135–170 m 80–135 m
Eisen 5 125–155 m 70–125 m
Eisen 6 115–145 m 65–115 m
Eisen 7 110–135 m 60–110 m
Eisen 8 100–125 m 55–100 m
Eisen 9 85–120 m 50–85 m
PW 70–110 m 45–70 m
SW 55–90 m 35–55 m

Cavity bedeutet „Hohlraum“ auf Englisch und bezieht sich bei Schlägerköpfen auf die Höhlung an der Rückseite des Schlägerkopfes. Sie findet man üblicherweise bei Spiel verbessernden Eisenschlägern. Dank des Hohlraums kann Gewicht auf den Perimeter umverteilt werden, was zu einem Schläger führt, der sich nicht so leicht in der Hand verdreht, wenn man außerhalb des Sweetspot trifft. Ein Muscleback ist manchmal geschmiedet und hat ein geringeres Trägheitsmoment als Cavityback-Modelle. Ein Cavityback hat häufig einen höheren Schwerpunkt, was flachere Schläge ergibt. Alle können einen Muscleback spielen, doch nicht viele Golfer sollten es tun. Wie jemand etwas verschämt sagte: Ein Muscleback ist ein Schläger, der sich im Bag am besten macht.

Wie Ihre sonstige Ausrüstung muss auch Ihr Ball zu Ihrem Schwung passen. Die Kompression gibt an, wie stark der Ball im Augenblick des Treffens zusammengedrückt wird. Wenn man auf den Ball schlägt, wird er komprimiert und fliegt vom Schläger schneller weg. Die Geschwindigkeit steigt, und der Schlag geht weiter. Wenn man einen Ball allerdings überkomprimiert, kann er zu hoch fliegen und zu viel Spin erhalten. Dabei verliert man an Weite. Damen sollten normalerweise Bälle mit einer Kompression von 35-50 spielen. Damen mit etwas höherer Schwunggeschwindigkeit als normal kommen auch mit Bällen mit einer Kompression von bis zu 60 zurecht. Herren mit niedriger Schwunggeschwindigkeit können Bälle mit einer Kompression bis hinunter zu 40 spielen. Der durchschnittliche männliche Golfer liegt zwischen 60 und 70. Herren mit höherer Schwunggeschwindigkeit schaffen bis zu 75 und Elitespieler schaffen eine Kompression von 80-90. Denken Sie daran, dass es besser ist, eine zu niedrige als eine zu hohe Kompression zu haben.

Das kann ich nicht empfehlen. Das kann ihr den Start als Golferin unnötig erschweren, was dazu führen kann, dass es ihr keinen Spaß macht. Der Schlägerkopf ist bei Damenschlägern leichter als bei einem Herrenschläger, weil die Schwunggeschwindigkeit höher werden muss.

Die Schäfte bei Damen- schlägern sind üblicherweise (im Schnitt) einen Zoll kürzer, außerdem sind sie leichter und haben mehr Flex als Herren- schäfte. Auch der Loftwinkel unterscheidet sich, vor allem beim Driver, was einen höheren Ausgangswinkel und weitere Schläge ergibt. Der Griff ist üblicherweise dünner und kürzer, um zu kleineren Händen zu passen. Wir haben richtig gute Damensätze im Shop zu erschwinglichen Startpreisen. Lassen Sie sie doch einen davon testen. Auf lange Sicht lohnt sich das allemal. 

Auf jeden Fall! Den Schlägern sollten Sie eine Chance geben, wenn Sie in eine der folgenden Kategorien fallen. 

  • Anfänger. Golfen zu lernen kann leichter werden, wenn nicht jeder Schläger seinen eigenen Schwung erforderlich macht. Bei Schlägern mit einheitlicher Länge muss man an weniger Dinge denken und die Spieler entwickeln sich schneller.
  • Lange Eisen. Wem es schwer fällt, mit langen Eisen gerade zu schlagen, schlägt besser, wenn die Schläger dieselbe Länge wie ein 7er Eisen haben.
  • Große Spieler. Spieler, die etwas größer sind, erhalten einen ganz anderen Schwung, wenn sie sich nach unten beugen und mit ihren Wedges schlagen müssen. 
  • Chip-YIPS. Viele, denen das Chippen schwer fällt, wählen letztlich ein 8er Eisen zum Chippen, weil sie sich damit sicherer fühlen. Mit längeren Wegdes erhalten sie mehr Loft zum Chippen und ein besseres kurzes Spiel.

Was man bei Schlägern mit einheitlicher Länge verliert, ist der deutliche Unterschied in der Geschwindigkeit, den ein traditioneller Eisensatz normalerweise bietet. Wenn die Schläger von unterschiedlicher Länge sind, erzeugen sie unterschiedliche Geschwindigkeiten am Kopf. Dies hat in Kombination mit dem Loftwinkel natürlich Einfluss darauf, wie weit der Ball fliegt. Wenn alle Schläger in einem Eisensatz dieselbe Geschwindigkeit mit unterschiedlichen Lofts haben, werden die Unterschiede bei der Geschwindigkeit nicht so groß sein. Bedenken Sie jedoch, dass ein geringerer Weitenunterschied zwischen den Schlägern dennoch besser sein kann als große Schwankungen in der Weite aufgrund eines unregelmäßigen Trefferbildes.

Golf ist positiv für die Gesundheit. Man geht etwa 10 Kilometer, wenn man eine Golfrunde spielt, und macht dabei zwischen 11.245 und 16.667 Schritte. Laut British Journal of Sports Medicine verbrennt man etwa 1.500 Kalorien – d. h. wenn man nicht im Golfmobil fährt. Eine schwedische Studie, die 2008 in der Fachzeitschrift Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports veröffentlicht wurde, zeigt, dass Golfer länger leben – bis zu fünf Jahre länger als Nicht-Golfer.

So viele Kalorien verbrennen Sie:

18 Löcher mit einem Carrybag 1 548 Kalorien
18 Löcher mit einem Trolley 1 408 Kalorien
18 Löcher mit einem Golfmobil 984 Kalorien

Ein „weicher“ Ball kann entweder ein Ball mit einer weichen Schale oder ein Ball mit einem weichen Kern sein. Bei letzterem geht es um die Kompression des Balls. Je besser die Kompression auf Ihre Schwunggeschwindigkeit abgestimmt ist, desto weiter und gerader schlagen Sie. Ein Ball mit weicher Schale hat mehr Spin, auch beim Driver. Im kurzen Spiel erhält man mehr Kontrolle, da der Ball besser „beißt“ und schneller abstoppt. Ein Ball mit weichem Kern hat weniger Spin, auch beim Driver. Wenn man an seitlichem Spin leidet (beispielsweise Slice), ist es häufig besser, einen Ball mit weichem Kern und harter Schale zu wählen.