Gönnen Sie sich eine Custom Fitting Lesson™ für das kurze Spiel!

WEDGES UND PUTTER sind die Schläger, die Sie am meisten verwenden. Daher ist es extra wichtig, dass sie an Sie und Ihr Spiel angepasst sind, damit Sie sie so wenig wie möglich einsetzen müssen.

Menno Beelen, der etablierte Golfstore-Pro im GC Burg Zievel, arbeitet viel mit Custom Fitting Lesson™, nicht zuletzt mit Wedges und Puttern.

”Beim Custom Fitting von Wedges geht es vor allem um Liewinkel, Loftwinkel und Bouncewinkel”, sagt Menno. Bei falschem Liewinkel an Schlägern mit hohem Loft schlagen Sie schräg und landen vielleicht in einem Bunker neben dem Grün statt mitten auf dem Grün.

Der Bouncewinkel muss darauf angepasst werden, wie Sie den Ball schlagen, d. h. auf den Einfallswinkel des Schlägers. Außerdem sollten Sie ein Wedge mit höherem Bounce-winkel für Sand und weichen Untergrund haben, sodass sich der Schläger nicht eingräbt, und ein Wedge mit geringerem Bouncewinkel für Schläge von harten Unterlagen, damit der Schläger nicht abprallt und einen getoppten Schlag ergibt.

Die Loftwinkel wählen wir ausgehend von Ihrem kürzesten Eisenschläger, wahrscheinlich Ihrem Pitching Wedge. Wir achten darauf, dass Sie eine gleichmäßige Abstandssteigerung erhalten, was meist bedeutet, dass Sie zwei oder drei Wedges als Ergänzung zu Ihrem Eisensatz benötigen.

Wie putten Sie?

Beim Probieren eines neuen Putters geht es natürlich um Messungen und Analysen, doch in hohem Maß auch darum, sich durch das enorme Angebot, das es heutzutage gibt, durchzutesten. Der erste Schritt ist, zu sehen, wie Sie derzeit putten.

”Wie viele Putts haben Sie bei 9 Löchern”, fragt Menno, ”und was ist Ihr Problem? Verfehlen Sie die Länge, schlagen Sie zu locker oder zu hart? Verfehlen Sie das Loch seitlich, und wenn ja, welche Seite ist das normalerweise?” Wenn Ihr Pro eine Vorstellung davon hat, wo das Problem liegt, beginnt die Arbeit, die Ursache zu finden. Eine gute Möglichkeit ist, Sie beim Putten auf Video aufzunehmen und eine genaue Puttschwunganalyse durchzuführen. Es kann sein, dass Sie den Schlag anschneiden, oder neben dem Sweet Spot treffen.

Falsche Schaftlänge

”Eine falsche Schaftlänge ist häufig die Ursache”, sagt Menno. ”Ist der Putter zu lang, kommt es häufig zu einem Fersen-treffer und einem Vorbeischlagen links, und umgekehrt, wenn der Putter zu kurz ist. Mit Hilfe eines Messputters kann man einfach bestimmen, welche Länge und Liewinkel Ihr Putter haben muss.“

Doch nicht nur Länge und Liewinkel sind wichtig. Putter gibt es ja in einer unglaublich großen Anzahl von Ausführungen, und Faktoren wie Gesamtgewicht, Gewicht des Schlägerkopfes und des Griffs spielen eine große Rolle. Ein schwerer Putter führt oft zu einem ruhigeren Schwung und besserer Weitenkontrolle, doch der Putter muss gut ausbalanciert sein. Bei anderen sorgt vielleicht ein leichterer Putter für mehr Kontrolle und Feingefühl.

”Wenn ich den Schaft eines Putters verkürze oder verlängere, nehme ich auch eine Gewichtsjustierung im Griff oder Schaft vor, um die Balance des Putters beizubehalten”, sagt Menno.

Gerade oder inside-in

Putten Sie mit gerader Puttlinie, ist wahrscheinlich ein kürzerer Putter mit zentriertem Schaft und Face Balance am Besten für Sie. Und wenn Sie inside-in putten, also mit einer bogenförmigen Puttlinie, müssen Sie Putter mit dem Schaft an der Ferse probieren, die etwas länger und flacher sind.

”Kopfformen gibt es beinahe unendlich viele, doch es gibt zwei Hauptgruppen. Die einen sind die großen, mit mehr oder weniger fantasievoll nach hinten angebautem Anvisiersystem, wie Linien, 2-Ball und Ähnlichem. Die anderen sind Putter eher traditioneller Art mit einfacheren und reineren Formen. Und der Unterschied zwischen ihnen ist natürlich, dass einigen ganz klar mit der Visierhilfe geholfen ist, während andere mit einem einfacheren Putter viel besser zielen und putten.“

Der richtige Griff

Der Griff ist Ihr Kontakt mit dem Schläger und muss so geformt sein, dass Sie einen bequemen und guten Griffdruck erhalten und dass Sie bei jedem Putten einfach dieselbe Griffposition einnehmen können.

”Es gibt ja auch Spezialgriffe wie Jumbogriffe und Zweidaumengriffe”, berichtet Menno, ”und die können helfen, Handgelenksbewegungen auszugleichen oder zu verringern und damit für eine bessere Pendelbewegung mit besserer Kontrolle zu sorgen.“ Doch auch wenn man vieles messen und beurteilen kann, so geht es beim Probieren des Putters vor allem darum, zu testen, zu testen und zu testen, bis es sich gut anfühlt.

”Ich habe die Einstellung, dass alle Golfer 32 Putts oder weniger über 18 Löchern schaffen können”, meint Menno Beelen abschließend.