Galvin Green - Ein kleines Unternehmen mit einer großen Marke.

Eine der weltweit bekanntesten Marken, wenn es um Golfbekleidung – vor allem Regenbekleidung – geht, kommt aus Schweden. Jetzt erobert Galvin Green die Welt mit seiner hochwertigen Funktionsbekleidung.

Galvin Green? Was ist das denn? Regenbekleidung, sagt jemand. Ja, aber Galvin Green ist noch vieles mehr. Es ist ein Mehrschichtenkonzept mit fokus auf Funktionsmaterial, dessen Geschäftsslogan „We never compromise!“ lautet.

Doch woher kommt Galvin Green? Der Name ist ein bisschen mystisch und exklusiv, und die gesamte Werbung ist auf Englisch. Bestimmt kommt Galvin Green aus England. Oder vielleicht aus den USA?

Växjö in Schweden? Wie bitte?
Växjö ist eine Stadt im Süden Schwedens, in Småland, und hier hat einer der in der Golfwelt absolut bekanntesten Hersteller von hochwertiger Funktionsbekleidung für das Golfen, die sich durch modernste Materialien und bahnbrechendes Design auszeichnet, seinen Sitz.

Das war nicht immer so.
Tomas Nilsson, der Galvin Green gründete, begann vor über 30 Jahren mit der Herstellung von Arbeitskleidung. Dann ging man über zu T-Shirts und Trainingsbekleidung für die Sportbranche. Galvin Green hat schon Anfang der 80er Jahre technische Materialien in Sporttextilien verwendet.

Doch etwas fehlt noch – Golfbekleidung und da vor allem Regenbekleidung.

Um die besten Kleidungsstücke anbieten zu können, begann Galvin Green 1990 mit Gore, dem Hersteller von Gore Tex, zusammenzuarbeiten, und das Ziel waren Premiumprodukte.

900.000.000 Millionen Poren in Gore Tex

Jedes Stück Regenbekleidung von Galvin Green aus Gore Tex wird ausschließlich in von Gore lizenzierten Fabriken mit den allerhöchsten Qualitätsanforderungen hergestellt. Gore Tex ist eine Membran im Stoff, die aus 900.000.000 Millionen Poren pro Quadratzentimeter besteht. Die Poren sind 20.000 Mal kleiner als ein Wassertropfen, aber 700 Mal größer als ein Schweißtropfen. Das bedeutet, dass der Schweiß das Material durchdringen kann, während Regenwasser nicht durchkommt. Das klingt wie reine Science Fiction, funktioniert aber unglaublich gut. Was muss man tun, damit die schöne Gore Tex-Kleidung über lange Zeit hin funktioniert?

„Als Tipp für die Pflege der Gore Tex-Kleidung kann ich nur empfehlen, sie regelmäßig zu waschen, damit die Fasern im Material gereinigt werden und die Funktion erhalten bleibt. Regelmäßiges Waschen sorgt dafür, dass die Gore Tex-Membran wie beabsichtigt funktioniert“, berichtet Mats Lundqvist, Design- und Produktentwicklungsleiter bei Galvin Green.

Golf und nur noch Golf

Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die zu Galvin Greens Erfolg beigetragen haben. Einer der wichtigsten ist, dass sich das Unternehmen nur um das Golfen und nichts sonst kümmert.

„Eigentlich sprechen wir hier im Unternehmen die ganze Zeit vom Golfen“, sagt der Marketingchef Nicholai Stein.

Dass Galvin Green so auf das Golfen fokussiert ist, kommt den Golfern zugute. Galvin Green nimmt sich die Wünsche der Golfer zu Herzen und arbeitet hart daran, die Wünsche bei der Produktentwicklung zu erfüllen.

„Für uns gibt es nur eine Sache, und die lautet, immer die Bedürfnisse der Golfer zu berücksichtigen“, sagt Nicholai Stein.

In allen Kleidungsstücken gibt eine Reihe von Details, die allen klar macht, dass dieses Kleidungsstück hier nur für das Golfen gemacht ist, auch wenn man in einem Pikeehemd aus Funktionsmaterial auch segeln oder in einer Regengarnitur von Galvin Green auch Pilze suchen kann, wenn man das möchte!

„Dass wir bei der Produktentwicklung immer nur Golfen im Kopf haben, führt zum Beispiel zu verstellbarer Brustweite und schmäleren Ärmeln, damit die Regenbekleidung oder der Windstopper nicht beim Spiel im Weg sind. Eigentlich ist es selbstverständlich, wenn man darüber nachdenkt. Man kann Regenbekleidung also immer noch weiterentwickeln“, sagt Mats Lundqvist.

Dass die Kleidung außerdem atmungsaktiv ist und eine sehr hohe Wasserdichtigkeit besitzt, ist auch selbstverständlich für ein Unternehmen, das nie Kompromisse eingeht! Ein Beweis hierfür ist die Arbeit mit den geklebten Nähten in der Regenbekleidung. Geklebte Nähte sind selbstverständlich, doch auch hier ist die Produktentwicklung dank neuer Technik von einem 22 Millimeter zu einem 13 Millimeter breiten Klebeband fortgeschritten. Dadurch wird das Kleidungsstück leichter und die atmungsaktive Fläche größer.

Galvin Green arbeitet bei seiner Kleidung auch viel mit Farben.

„Wir begannen über Farben und einen eigenen Galvin Green-Stil mit vielen Farben nachzudenken. Das kann Orange, Weiß oder Rot sein oder verschiedene Kombinationen von Farben. Allen hat unser Schwerpunkt auf Farben wohl nicht gefallen, aber wir finden, dass dies zur Entwicklung des Golfens beigetragen und es vielleicht auch ein bisschen fröhlicher und heller gemacht hat“, sagt Mats Lundqvist.

Schicht auf Schicht und viel Farbe

Die klassische Golfbekleidung besteht aus einem Pullover aus Wolle und einem Pikeehemd aus Baumwolle. Schön und bequem, für das Golfen, aber nicht optimal. Das Beste für das Golfen ist Bekleidung aus Funktionsmaterial und das Schicht-auf-Schicht-Prinzip. Oder wie Galvin Green es nennt, das „Mehr-schichtenkonzept“. Das sind im Prinzip dieselben Gedanken wie beim Skifahren oder Bergsteigen.

„Um das allerbeste Mehrschichtenkonzept zu erreichen, haben wir unsere eigene Zwischenschicht entwickelt: Insula, aus Polyester, das ein Cousin des Fleece ist. Es saugt keine Feuchtigkeit auf, ist pflegeleicht und atmungsaktiv, und es wärmt sehr gut“, berichtet Mats Lundqvist.

In Galvin Greens Produktsortiment gibt es nicht nur Regenbekleidung und Windstopper, sondern auch Unterwäsche, Kompressionsunterbekleidung, Handschuhe, Hüte, Pikeehemden und Pullover. Alle mit dem gemeinsamen Nenner – Funktionsbekleidung!

Das Material ist nämlich unerhört wichtig für Galvin Green. Wenn die Kleidung aus dem richtigen Material besteht, ist sie angenehmer zu tragen und leichter zu pflegen.

Galvin Green – We never compromise!

„Wir wollen, dass die Golfer sowohl einen Windstopper als auch eine Regengarnitur haben. Das eine schließt das andere nicht aus, sondern ergänzt sich. Windstopper haben viele Vorteile. Sie wiegen weniger, sind billiger, sind weicher und halten einiges an Regen aus, aber nicht genauso viel wie eine echte Regengarnitur“, sagt Mats Lundqvist.

Eine Variante für Regengarnitur und Windstopper, die sich den letzten Jahren steigender Beliebtheit erfreut, ist ein Kleidungsstück mit kurzen Ärmeln.

„Kurze Ärmel bieten beim Golfen viele Vorteile, vor allem bei Windstoppern. Häufig muss man nur den Körper vor dem Wind schützen, und mit kurzen Ärmeln ist es leichter zu spielen“, meint Mats Lundqvist.

Neben der Fortführung der Produktentwicklung setzt Galvin Green auf die Schlüsselmärkte Deutschland, England, Schweden und die USA. USA? Ja, die größte Golfnation von allen ist Teil der Marketing-strategie, und dort arbeiten wir mit den 500 besten Golfclubs und deren Golfshops.

Mehr als 20 Mitarbeiter in Växjö, zwei in den USA und zehn in England hoffen, dass der Einsatz gelingt.

Galvin Green – etwas teurer – etwas besser – oder – ein kleines Unternehmen mit einer großen Marke!